Sie befinden sich >> Dyskalkulie
Schnellstart
Lern - Profi
> Wir über uns
Unser Programm
> Praxis

>

Legasthenie
>
Dyskalkulie
>
Entspannungspädagogik
 Wasserentspannung
>
IPEG- Methode
>

Ausbildungskurs

Weitere Angebote ...
> Ausbildung
> Kontakt


 

Wie erkennt man eine Dyskalkulie?

Die Dyskalkulie ist eine Arithmasthenie oder vereinfacht ausgedrückt: eine Rechenschwäche. Sie basiert auf denselben Teilleistungsstörungen, die auch die Lese- und Rechtschreibleistungen beeinträchtigen

Wann macht sich eine Dyskalkulie bemerkbar?

Eine Dyskalkulie macht sich bereits im ersten Schuljahr bemerkbar. Durch das Einsetzen von Anschauungsmaterial im Unterricht ist die Schwierigkeit jedoch nicht immer sofort erkennbar. Im zweiten Schuljahr allerdings sind die Schwierigkeiten des Kindes im Umgang mit Zahlen sichtbar. Insbesondere wenn der Zahlenraum auf 100 erweitert wird.

Wie erkennt man eine Dyskalkulie?

Das Kind hat Schwierigkeiten bei rechnerischen Handlungsabläufen (Dividieren, Multiplizieren, Subtrahieren, Addieren), schreibt die Zahlen verdreht nebeneinander
(63 statt 36), kann Größen und Mengen nicht bestimmen (die Zahl 50 ist kleiner als 20, eine Tür ist kleiner als ein Stuhl), verwechselt ständig die Vorzeichen, kann lange Zeit die Uhr nicht lesen oder nennt die Uhrzeit „falsch“ (im günstigen Fall: 14.25 Uhr = 35 Minuten vor 15.00Uhr oder gibt eine ganz andere Uhrzeit an), schreibt Zahlen falsch untereinander, kann mit der Null nicht rechnen, vergisst Teilergebnisse u.a.m..
Erst wenn sich eine Vielzahl von Schwieren. Kleinere Schwierigkeiten lassen sich mit einer guten Nachhilfe in- oder außerhalb der Schule aufarbeiten. Kinder mit einer Dyskalkulie benötigen allerdings ein spezielles Training, das komplex auf ihre Schwierigkeiten eingeht. Eine Diagnostik und Fehleranalyse ist für das Arbeiten mit diesen Kindern eine wichtige Voraussetzung.

Ist die Dyskalkulie „heilbar“ ?

Eine Dyskalkulie ist keine „Krankheit“. Nach einem Dyskalkulietraining sind die Kinder in der Regel in der Lage, dem Mathematikunterricht in der Schule zu folgen. Nicht zuletzt dadurch, dass sie erlernte mathematische Strategien annehmen und anwenden und falsche Strategien, die sie für richtig hielten und die dennoch zu falschen Resultaten führten, aufgaben. Hierdurch wird auch das „Zeitproblem“ minimiert. Zwar benötigen Dyskalkuliker bzw. rechenschwache Kinder auch nach dem Training oft mehr Zeit für Rechenaufgaben. Jedoch der enorme Druck, mit der zur Verfügung stehenden Zeit nicht auszukommen, wird stark minimiert.

Was soll das Training bewirken?

Die Kinder werden motivierter, selbstsicherer und in ihrer ganzen Persönlichkeit gestärkt. Dieses wirkt sich oft auch auf ihr Umfeld (Freunde, Familie, Schule) aus. Nachfolgende Störungen der Dyskalkulie bzw. Rechenschwäche wie Angstgefühle, Unkonzentriertheit, Nervosität, hastiges und flüchtiges Arbeiten, Demotivation, extreme Abneigung gegen das Fach Mathematik sowie vor dem/der FachlehrerIn u.a.m. werden gemindert oder gar beseitigt. Damit aus ängstlichen und unsicheren Kindern wieder kleine gestärkte Persönlichkeiten werden

     
  © 2003  Beate Kohrs & mactoo.de
Aktualisiert am 31.10.2006
Besucherstatus :
zum Seitenanfang