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Erfolgreich ohne Stress durch Entspannung
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Wer möchte das nicht? Erfolg im Beruf und im Privatleben- und das ohne Stress.
"Stress" - ein alltäglich gewordener Begriff in unserem Sprachgebrauch. Wir benutzen ihn ständig und er macht nicht vor einem bestimmten Alter oder einer bestimmten Tätigkeit halt.
Für Kinder ist es der Schulstress, für die Erwachsenen der Stress während der Ausbildung oder des Studiums.
Stress im Berufsalltag und selbst in den Familien, im Privatleben - immer häufiger erleben wir "Stress". |
Stress sieht man nicht, Stress fühlt man.

B. Kohrs und Dipl. Dipl. Pädagogin N. Vogel
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Der "Vater der Stress-Forschung", der Physiologe Hans Selye, definierte den Begriff
wie folgt: "Stress ist die unspezifische Reaktion des Körpers auf jede Anforderung, die an ihn gestellt wird". -"Stress sind die Belastungen, Anstrengungen und Ärgernisse, denen ein Lebewesen täglich durch viele Umwelteinflüsse ausgesetzt ist".-"Stress ist ein komplexes, aber einheitliches physiologisches Reaktionsmuster auf jedwede Form von Druck oder Anforderung". Der Ausdruck "Stress" entspricht in der Medizin etwa dem deutschen Wort "Belastung". Biologische Belastungen können sowohl Lust- als auch Unlustgefühle erzeugen, sie können den Menschen krank machen, aber auch heilen. In der Fachsprache unterscheidet man daher den Eustress und den Dysstress. |
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Das Wort "Stress" benutzen wir in der Umgangssprache für alles, was uns überfordert, aufregt, nervlich besonders anstrengt, einengt u.s.w. Wir benutzen es für alles, was in irgendeiner Weise negativ auf uns wirkt und uns belastet. Zwischen Ursache und Wirkung wird nicht eindeutig unterschieden. |
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Die Stress-Intensität sowie die Stress-Empfindlichkeit hängt von der Individualität des Menschen ab. So gibt es Menschen, die schon bei den kleinsten Belastungen Stress empfinden und solche, die selbst bei schweren Belastungen nicht in Stress geraten und den "Trubel" in ihrem unmittelbarem Umfeld als belebend empfinden und benötigen. |
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Für viele von uns ist es kaum vorstellbar, dass Stress für unser Wohl unerlässlich ist. Er fördert unsere Weiterentwicklung und spornt uns zur Leistung, ja sogar zu Höchstleistungen an. Erst ein Übermaß an Stress macht uns krank. |
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Die Stressbewältigung
Wichtig für die Bewältigung von Stress ist es, möglichst wenig Stress-Belastungen zu erleben und zu einem Zustand des Wohlbefindens zurückzukommen. Dafür müssen wir unsere Persönlichkeit nicht verändern, sondern uns bemühen, durch Lernen unser Verhalten zu verändern. Für unseren Körper und für unsere Seele ist die Art der Stressbewältigung wichtiger, als die Häufigkeit des Zusammentreffens von verschiedenen Situationen, die uns stark und ständig belasten. |
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Das Stressmanagement
Jeder Mensch hat seine eigene Methode, mit Stressoren umzugehen. Das liegt in unserer Individualität. Diese Umgangsweisen - Strategien - werden von uns teils bewusst, teils unbewusst eingesetzt und sind in ihrem Erfolg unterschiedlich. Bei einem gezielten Einsatz bestimmter Stress-Bewältigungsformen bzw. Stress-Bewältigungsstrategien spricht man von Stress-Management. |
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Das Zeitmanagement
In der heutigen Zeit sind die Anforderungen an jeden einzelnen Arbeitnehmer wie Arbeitgeber gestiegen. Die berufliche Überlastung bewirkt bei den meisten Menschen das Gefühl, mit den gestellten Aufgaben nicht mehr fertig zu werden. Termindruck, Zeitdruck, Verantwortungsdruck etc. können bei vielen berufstätigen Menschen zu Stress-Reaktionen führen. Sicherlich sind v.g. Gegebenheiten nicht zu beeinflussen, aber durch eine gute Planung durchaus veränderbar. Dazu zählen eine gute Zeitplanung, Vermeidung von Zeitfallen durch Stress-Management und Stress--Bewältigungsstrategien. |
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Konzentrationstraining
Oft können Störungen der Konzentrationsfähigkeit eine schwerwiegende Belastung in unserer leistungsorientierten Gesellschaft darstellen. Die Folgen mangelnden Konzentrationsvermögens wirken sich letztendlich auch in Schule und Beruf aus, sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter. Ziel des Konzentrationstrainings ist es, bei leichter Ablenkbarkeit, innerer und motorischer Unruhe sowie erhöhter Impulsivität konzentriertes Arbeiten zu fördern. Verschiedene Elemente der Entspannungspädagogik fließen in das Konzentrationstraining mit ein. |
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Das Autogene Training
Das Autogene Training nach H. Schultz zählt zu den klassischen Formen der Tiefenentspannung. Es ist eine Entspannungsmethode, die es jedem Menschen ermöglicht, sich selbst durch Konzentration in einen entspannten körperlichen und auch geistigen Zustand zu versetzen. Durch Autogenes Training lernen Sie Körper, Geist und Seele wirkungsvoll zu entspannen.Durch die Übungen können u.a. folgende Ziele erreicht werden: das Wiederfinden seines eigenen Ruhepols, eine Steigerung der Konzentration, die Regulierung vegetativer Funktionen. |
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Progressive Muskelentspannung
Eine weitere Form der klassischen Entspannungsmethoden ist die Progressive Muskelentspannung nach E. Jacobson. Durch gezielte, aktive Muskelan- und -entspannung lernen Sie, Stress wirkungsvoll abzubauen. Diese Methode bietet die Möglichkeit, innerhalb alltäglicher Belastungssituationen ohne großen Zeitaufwand und ohne Hilfsmittel effizient zu entspannen. Progressive Muskelentspannung verspricht u.a. Hilfe bei Kopfschmerzen, Schlafstörungen und chronischen Anspannungsmustern. |
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