Wasserentspannungstherapie
- Tiefenentspannung im Wasser -
Wasser:
Quelle unseres Lebens
Energie für Körper und Geist
Hoffnung auf Entspannung und Erholung
Die Methode der Tiefenentspannung im Wasser wurde erstmals Ende der siebziger Jahre im Heidelberger Institut für Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsbildung (IPEG) erfolgreich erprobt und nachfolgend ein-gesetzt. Ausgehend von dem positiven Menschenbild der Humanistischen Psychologie und der Körperpsychotherapie wird das Bewusstsein für die in jedem Menschen vorhandenen Selbstheilungdkräfte gestärkt.
Ziel der Wasserentspannungstherapie ist, sowohl die psychische und physische Entspannung und die Stärkung des Bewusstseins für die vorhandenen Selbstheilungskräfte, als auch die Festigung und Weiter-entwicklung der Persönlichkeit sowie ein achtsamer und respektvoller Umgang mit dem eigenen Körper und der Seele.
Entspannungsphasen im Wasser wirken positiv auf die psychische Befindlichkeit und fördern die Heilungsprozesse bei physischen Erkrankungen.
Neben den Entspannungsmethoden des Autogenen Trainings und der Progressiven Muskelentspannung bietet die Wasserentspannung aufgrund der besonderen Eigenschaften des Elementes Wasser insbesondere Menschen mit Gelenk- und Rückenproblemen oder Spasmen gute Möglichkeiten zur Entspannung.
Der WET-Trainer ist Klienten behilflich, in den Zustand der physischen und psychischen Entspannung zu gelangen. Seine Aufgabe ist, den Klienten während der Entspannungstherapie „zu führen und zu begleiten“. Die Bezeichnung Trainier wurde von uns gewählt, weil es sich in der ersten Phase um ein Einüben von entspannungsunterstützenden Übungen handelt. Ähnlich dem Autogenen Training hilft der WET-Trainer seinen Klienten, mittels Formeln, Körper und Geist zu entspannen. Diese Formeln lernt der Klient, sich selbst zu vergegenwärtigen (Autosuggestion), um sich im weiteren Verlauf des WET-Trainings im Wasser liegend intensiv zu entspannen.
Der Entspannungsvorgang vollzieht sich in zwei aufeinander folgenden und miteinander verknüpften Phasen.

In der ersten Phase der Wasserentspannungstherapie wird der Klient vom WET-Trainer auf dem Wasser liegend getragen. Diesem obliegt die Aufgabe, ihn in die Entspannung zu führen und den Atemrhythmus des Klienten mittels ruhiger Bewegungsformen und -abfolgen zu unterstützen und zu begleiten.
Während dieser Zeit wächst das Vertrauen des Klienten in die Fähigkeiten des Therapeuten, der ihn begleitet, ihm Wertschätzung und Akzeptanz entgegen bringt und kongruent in seinen Aussagen und Gefühlen ist. Gleichwohl wächst das Vertrauen des Klienten in die eigenen Fähigkeiten, d.h. das Wissen, um seine Fähigkeit etwas selbst bewirken zu können.
Erst wenn der Klient vertaut mit dem Element des Wasser ist, ruhig und innerlich gelöst im Wasser liegend entspannen (sichtbar niedriger Muskeltonus) und „loslassen“ kann, beginnt die zweite Phase der Wasserentspannungstherapie.

In dieser Phase der Entspannung bringt der WET-Trainer den Klienten während der Momente des Ausatmens unter Wasser und lenkt ihn in der Ausführung delphinartig (wellen- schlingen- kreisförmig) anmutender und scheinbar schwebenden Bewegungen.
Diese aktiv-passiv ausgeführten Bewegungsabfolgen und -formen (der Klient wird „passiv körperlich bewegt“) vertiefen und intensivieren den Entspannungszustand zunehmend.
Durch das Einsetzen der sensorischen Deprivation (ein Ausschalten der Sinne) wird dem Klienten ein mentales „sich nach innen wenden“ ermöglicht, welches durch die unter Wasser ausgeführten Bewegungen verstärkt wird.
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Arbeiten mit Klienten heißt:
„Führen und begleiten" |
In dieser Phase der Entspannung bringt der WET-Trainer den Klienten während der Momente des Ausatmens unter Wasser und lenkt ihn in der Ausführung delphinartig (wellen- schlingen- kreisförmig) anmutender und scheinbar schwebenden Bewegungen.
Diese aktiv-passiv ausgeführten Bewegungsabfolgen und -formen (der Klient wird „passiv körperlich bewegt“) vertiefen und intensivieren den Entspannungszustand zunehmend.
Durch das Einsetzen der sensorischen Deprivation (ein Ausschalten der Sinne) wird dem Klienten ein mentales „sich nach innen wenden“ ermöglicht, welches durch die unter Wasser ausgeführten Bewegungen verstärkt wird.
Mit der Wasserentspannungstherapie wird es dem/der Anwender/in ermöglicht, in einen Zustand der intensiven physischen und psychischen Entspannung zu gelangen.
Die Haupteigenschaften des Wassers
- der hydrostatische Druck,
- die unterschiedlichen Temperaturen,
- der Widerstand und
- der statische Auftrieb
lassen auch im taktilkienästhetischen Bereich vielfältige Wahrnehmungsempfindungen entstehen. Positives Körpererleben und Induzieren von Entspannung verbunden mit dem passiv körperlichen „Bewegtwerden“ und Eintauchen in das Element Wasser während der Ausatemphasen unterstützen u.a. innerpsychische Verarbeitungsprozesse.
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