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Legasthenie- und Dyskalkulietraining  
Diagnostik
Im Rahmen der Förderdiagnostik wird vor Beginn des Legasthenie- und Dyskalkulie-trainings ein  standardisierter Lese-, Rechtschreib- und Rechentest durchgeführt. Die Auswertung gibt nicht nur Aufschluss über die Defizite, sie trägt auch zur Aufstellung des individuellen Förderplans bei. 

Inhalte und Methoden
Das Legasthenie- und Dyskalkulietraining findet in der Regel einmal in der Woche statt und wird auf die jeweilige Problematik des Kindes abgestimmt.

Da die Kinder unterschiedliche Probleme im Lese-, Rechtschreib- und Rechenerwerb haben, wird zu Beginn der Lerntherapie nur im Einzel- oder Doppeltraining gearbeitet. Es wird sowohl an den Symptomen und Funktionen wie auch an einer Steigerung der Konzentrationsfähigkeit gearbeitet.

Verhaltenstraining, Stressbewältigungs- und Entspannungsübungen sind wichtige Inhalte des Legasthenie- und Dyskalkulietrainings.

Elternarbeit
Lob, Anerkennung, Verständnis und Motivation sind wichtige Faktoren für den Erfolg des Trainings bzw. der Kinder. Eltern können ihre Kinder mit Lern- und Konzentrationsspielen und besonders mit Lob, Anerkennung der erbrachten Leistungen unterstützen.

 

Beate und Kind

Kinder „arbeiten“ gerne mit dem Computer. Fast alle Kinder haben einen außergewöhnlich guten Zugang zu diesem Medium. Es wird daher unterstützend im Legasthenietraing angewendet. Hier können Buchstaben und Zahlen dreidimensional dargestellt werden und das Arbeiten mit dem Stift entfällt für eine kurze Zeit. Für legasthene Kinder ist dieses oft sehr hilfreich.

     
  © 2003  Beate Kohrs & mactoo.de
Aktualisiert am 31.10.2006
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